Wo Worte fehlen, sprechen Hände und Herzen in der Sprache der Genesung.

Lerne, den Hundekörper wirklich zu verstehen.

Hunde zeigen körperliche Einschränkungen nicht immer deutlich. Manchmal verändern sie ihr Gangbild. Manchmal vermeiden sie bestimmte Bewegungen. Manchmal wirken sie unruhig, müde, verspannt oder schmerzempfindlich.

In der Ausbildung Hundephysiotherapie lernst du, solche Signale fachlich einzuordnen und Hunde körperlich verantwortungsvoll zu begleiten.

Du entwickelst ein fundiertes Verständnis für Anatomie, Bewegung, Muskulatur, Gelenke, Schmerz, Krankheitsbilder und therapeutische Behandlungsmöglichkeiten. Dabei geht es nicht nur darum, einzelne Techniken zu lernen, sondern den Hundekörper als funktionelles Ganzes zu verstehen.

Diese Ausbildung ist für dich geeignet, wenn du Hunde physiotherapeutisch begleiten und dir ein stabiles Fundament für die praktische Arbeit am Tier aufbauen möchtest.

Worum es in der Ausbildung geht:

Hundephysiotherapie ist weit mehr als Massage oder Bewegungstraining.

Sie verlangt ein gutes Verständnis für den Körper, für Schmerzen, für Bewegungsabläufe und für die Frage, warum ein Hund eine bestimmte Schonhaltung, Verspannung oder Einschränkung entwickelt.

In dieser Ausbildung lernst du, Hunde genau zu beobachten, sicher zu handeln und therapeutische Maßnahmen sinnvoll auszuwählen. Du beschäftigst dich mit dem passiven und aktiven Bewegungsapparat, mit Muskulatur, Gelenken, Statik, Dynamik, Nervensystem, Krankheitsbildern und verschiedenen Behandlungstechniken.

Der Unterricht ist bewusst praxisnah aufgebaut. Du arbeitest direkt am Tier, entwickelst Sicherheit in deinen Händen und lernst, physiotherapeutisches Wissen nicht nur theoretisch zu verstehen, sondern praktisch anzuwenden.

Massage Hund am Kopf

Fundiertes Verständnis für den Hundekörper

In der Ausbildung Hundephysiotherapie entwickelst du ein tiefes Verständnis dafür, wie der Hundekörper aufgebaut ist, wie Bewegung entsteht und warum Einschränkungen, Schmerzen oder Kompensationen entstehen können. Du beschäftigst dich nicht nur mit Anatomie als auswendig gelerntem Wissen, sondern lernst, Strukturen in ihrer Funktion zu verstehen: Knochen, Gelenke, Muskulatur, Faszien, Nervensystem, Reflexe, Schmerzgeschehen und innere Zusammenhänge.

So entsteht ein fachliches Fundament, das dich befähigt, Hunde nicht nach Schema zu behandeln, sondern ihren Körper genauer zu lesen, Befunde sinnvoll einzuordnen und therapeutische Entscheidungen verantwortungsvoll zu treffen.


Praxis von Anfang an

Hundephysiotherapie lässt sich nicht allein über Theorie lernen. Du brauchst Erfahrung am Tier, geschulte Hände, Beobachtungsgabe und Rückmeldung. Deshalb arbeiten wir praxisnah, direkt am Hund und mit viel Raum zum Üben. Du lernst, Hunde sicher zu befunden, Bewegungen einzuschätzen, Behandlungstechniken anzuwenden und deine Wahrnehmung Schritt für Schritt zu schulen. Dabei geht es nicht nur darum, was du tun kannst, sondern auch darum, wann etwas sinnvoll ist – und wann nicht.


Den Hund als Ganzes betrachten

Ein körperliches Problem steht selten für sich allein.

Schmerzen, Verspannungen, Schonhaltungen oder Bewegungseinschränkungen können viele Ursachen und Zusammenhänge haben: Muskulatur, Gelenke, Nervensystem, Narben, Alter, Training, Alltag, Erkrankungen oder Belastung. In dieser Ausbildung lernst du, Hunde nicht schematisch zu behandeln, sondern genauer hinzusehen. Du entwickelst einen Blick für den gesamten Körper und dafür, wie einzelne Bereiche miteinander verbunden sind. So entsteht eine physiotherapeutische Arbeit, die nicht nur Symptome bearbeitet, sondern Zusammenhänge erkennt.


Kleine Gruppen und persönliche Begleitung

Wir arbeiten bewusst in kleinen Gruppen.

Das gibt dir Raum für Fragen, praktische Erfahrung, individuelle Rückmeldung und persönliche Entwicklung. Gerade in der körpertherapeutischen Arbeit ist das wichtig, weil Sicherheit nicht nur durch Wissen entsteht, sondern durch Übung, Begleitung und Erfahrung. Du wirst nicht anonym durch Inhalte geführt, sondern Schritt für Schritt begleitet.


Persönliche Entwicklung durch Human Design

Physiotherapeutisches Arbeiten braucht nicht nur Fachwissen, sondern auch Selbstwahrnehmung.

Deshalb beziehen wir zu Beginn der Ausbildung dein individuelles Human Design mit ein. Für uns ist Human Design kein starres System, sondern ein Werkzeug zur Selbsterkenntnis. Es hilft dir, deine eigene Energie, Wahrnehmung, Lernweise und Arbeitsweise besser zu verstehen. Dadurch kannst du klarer, authentischer und bewusster mit Hund und Mensch arbeiten. Denn wer Tiere begleitet, bringt immer auch sich selbst mit: die eigene Präsenz, die eigene Kommunikation und die Art, Entscheidungen zu treffen.


Erweiterbar durch Zusatzmodule

Die Ausbildung Hundephysiotherapie bildet dein Fundament für die körpertherapeutische Arbeit mit Hunden.

Wenn du dein Wissen später erweitern möchtest, kannst du ergänzende Module besuchen, zum Beispiel für Katze und Kaninchen, Geflügel oder Sportphysiotherapie für Hunde. So kannst du deinen fachlichen Schwerpunkt gezielt ausbauen und deine Arbeit Schritt für Schritt weiterentwickeln.

Die Akademie für ganzheitliche Tiertherapie

Für wen ist diese Ausbildung geeignet?

Diese Ausbildung passt zu dir, wenn du Hunde körperlich begleiten und physiotherapeutisch arbeiten möchtest.

Sie ist geeignet, wenn du bereit bist, anatomisches Wissen zu lernen, praktisch zu üben und dich wirklich mit dem Hundekörper auseinanderzusetzen. Vorkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich. Wichtig sind ein gutes Auffassungsvermögen, Engagement und Zielstrebigkeit.

Du solltest Freude daran haben, genau hinzusehen, mit deinen Händen zu arbeiten und Hunde nicht nur über einzelne Beschwerden, sondern in ihrem gesamten Bewegungs- und Lebenszusammenhang zu betrachten.

Ablauf & Rahmenbedingungen

Die Ausbildung Hundephysiotherapie ist als praxisnahe Grundausbildung für Menschen konzipiert, die Hunde körpertherapeutisch begleiten und den Hundekörper fundiert verstehen möchten. Die Ausbildung umfasst 40 Ausbildungstage über 16 Monate mit insgesamt ca. 380 Unterrichtseinheiten. Der Unterricht findet in Präsenz statt und verteilt sich auf regelmäßige Ausbildungsblöcke. Die Ausbildungstage starten ab 09:00 Uhr bis ca. 16:30 Uhr.

Inhalte der Ausbildung Hundephysiotherapie

In dieser Ausbildung baust du dir ein fundiertes Verständnis für den Hundekörper und die physiotherapeutische Arbeit auf. Du lernst, Bewegung, Schmerz, Haltung und körperliche Einschränkungen fachlich einzuordnen und daraus sinnvolle Behandlungsschritte abzuleiten.

Du beschäftigst dich unter anderem mit:

  • Anatomie, Physiologie und funktionellen Zusammenhängen
  • aktivem und passivem Bewegungsapparat
  • Muskulatur, Gelenken, Faszien und Nervensystem
  • Statik, Dynamik, Gangbild und Kompensationen
  • Handling, Befundung, Anamnese und Therapieplanung
  • typischen Krankheitsbildern, Schmerzgeschehen und Röntgendiagnostik
  • Massage, Lymphdrainage, Atemtherapie und Traktion
  • aktiver und passiver Bewegungstherapie
  • Taping, Narbenbehandlung, Wärme-, Kälte- und Gerätetherapie
  • Blutegeltherapie
  • Gesetzeskunde, Versicherung und Tierschutz
  • Human Design als Impuls für Selbsterkenntnis und die eigene Arbeitsweise

So entsteht kein reines Techniktraining, sondern ein tragfähiges Fundament für die verantwortungsvolle physiotherapeutische Arbeit mit Hunden.

Investitionsübersicht

Die Ausbildung Hundephysiotherapie ist eine Investition in deine fachliche und praktische Entwicklung.

Du baust dir ein stabiles Fundament auf, um Hunde körperlich besser zu verstehen, physiotherapeutisch zu begleiten und verantwortungsvoll mit Beschwerden, Bewegungseinschränkungen und Schmerzthemen zu arbeiten.

Ausbildungsgebühr

Umsatzsteuerbefreiung nach § 4 Nr. 21 Buchstabe a Doppelbuchst. bb UstG

Gesamtpreis: 4500,00€
Ratenzahlung (zzgl. 3% Zinsen): 12 x á 386,25 € oder 15 x á 309,00€

Die Ausbildungsgebühr umfasst den gesamten Präsenzunterricht, alle enthaltenen Praxiseinheiten, Skripte und Unterrichtsmaterialien sowie die Begleitung während der Ausbildungszeit.

Nächster Ausbildungsstart:

Am 11. September 2026 startet die nächste Klasse. 

Der Unterricht findet jeweils von 09:00 Uhr- ca. 16:30 Uhr, in der Akademie, statt. Du kannst gern deinen Hund zu den Unterrichtseinheiten mitbringen, wenn er sozialverträglich ist.

Du hast Fragen? Dann zögere nicht und schreib uns oder buch dir deinen Telefontermin.

Für 2027 beginnt die Ausbildung am 02. April 2027!

Du weist schon in welche Richtung du arbeiten möchtest
oder du suchst eine gezielte Weiterbildung?

Dann findest du hier deine Zusatzmodule!

Massage Hund

Start: 11. September 2026

beinhaltet Physiotherapie für Hunde, Katze, Kaninchen & Geflügel

Kosten: 5200€ inkl. Zertifikat und Prüfung

Dein Ersparnis, gegenüber Einzelbuchung: 374,00€!

Katze Kaninchen Physiotherapie

Weiterbildungskurs für Tierphysiotherapeuten.

Termin: 19.-22. November 2026

Kosten: 579€ inkl. Zertifikat und Prüfung

Weiterbildungskurs für Tierphysiotherapeuten.

Termin: 2027

Kosten: 495€ inkl. Zertifikat und Prüfung

Sporthunde

Weiterbildungskurs für Hunde-/Kleintierphysiotherapeuten

Termin: 2027

Kosten: 999,00€ inkl. Zertifikat und Prüfung

Häufig gestellte Fragen

Nein. Die Ausbildung ist für Einsteigerinnen und Quereinsteigerinnen geeignet. Du solltest mindestens 18 Jahre alt sein, ein gutes Auffassungsvermögen mitbringen und bereit sein, engagiert zu lernen.

Nein. Die Ausbildung findet bewusst in Präsenz statt. Physiotherapeutisches Arbeiten braucht praktische Erfahrung, direkte Rückmeldung und Übung am Tier.

Ja. Die Ausbildung ist praxisnah aufgebaut und bereitet dich auf die Arbeit am Hund vor. Du lernst Befundung, Behandlungstechniken, Therapieplanung und den sicheren Umgang mit verschiedenen körperlichen Themen.

Ja. Du kannst zusätzliche Module buchen, zum Beispiel für Katze und Kaninchen, Geflügel oder Sportphysiotherapie für Hunde.

Das ist individuell unterschiedlich. Plane aber bitte regelmäßige Lernzeit zwischen den Ausbildungsblöcken ein.

Als Orientierung empfehlen wir dir, wöchentlich Zeit für Wiederholung, Anatomie, Skripte und praktische Übung einzuplanen. Hundephysiotherapie entsteht nicht nur im Unterricht, sondern auch durch Nacharbeiten, Verstehen, Wiederholen und bewusstes Beobachten im Alltag.

Du musst nicht jeden Tag stundenlang lernen. Aber du solltest bereit sein, kontinuierlich dranzubleiben.

Ja. Auch zwischen den Terminen lassen wir dich nicht allein.

Du hast die Möglichkeit, Fragen zu stellen, Inhalte zu reflektieren und fachlichen Austausch zu suchen. So kannst du Unsicherheiten klären und das Gelernte Schritt für Schritt besser verankern.

Grundsätzlich ja, nach vorheriger Absprache.

Da wir in der Ausbildung praktisch am Hund arbeiten, ist es wichtig, dass mitgebrachte Hunde gut in den Unterrichtsrahmen passen. Dein Hund sollte sozial verträglich, gesundheitlich geeignet und in der Lage sein, die Seminarsituation gut zu bewältigen.

Uns ist wichtig, dass sowohl die teilnehmenden Menschen als auch die Hunde sich sicher und wohl fühlen.